Helvetia Campus St. Alban-Anlage Basel

Testplanung

2013

Bauherrschaft: Helvetia Versicherungen, Basel
Programm: Büro- und Dienstleistungsflächen / Wohnen
GF SIA 416: 27'000 m2 Büro / 11'600 m2 Wohnen
GV SIA 416: k.A.
HNF SIA 416: 24'300 m2 Büro / 8'900 m2 Wohnen
Kosten BKP 1-9: k.A.

Helvetia Campus St. Alban-Anlage Basel

Testplanung

2013

Team Testplanung: Daniel Hediger, Katharina Schwiete, Blend Kader (cand.), Anouk Trautmann, Ivalina Yapova, José Luis Macias, Héloïse Sierro (cand.), Helena Briones (cand.)
Landschaftsarchitektur: Westpol Landschaftsarchitektur, Basel
Visualisierungen: Bildbau, Zürich

Helvetia Campus St. Alban-Anlage Basel

 

Die zwei Grundstücke Nord und Süd der Helvetia Basel befinden sich an bester städtischer Lage an der grosszügig gestalteten St. Alban-Anlage, die im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild der Wiener Ringstrassen als Parkstrasse auf der Spur der alten Stadtmauern Basels errichtet wurde. Nur fünf Gehminuten vom zentral gelegenen Aeschenplatz entfernt, sind die Parzellen der Helvetia in der gewachsenen Stadt zwischen den Quartieren St. Alban und Basel Vorstadt verankert. Das Bedürfnis der Helvetia Basel für diesen Standort besteht in der Transformation der bestehenden, aus Einzelgebäuden gebildeten Anlage in einen innerstädtischen, offenen Campus, der einerseits das zukünftige Bild und die Kommunikation der Firma Helvetia in und mit der Stadt Basel prägt und andererseits den Mitarbeitenden die bestmögliche Arbeitswelt an einem konzentrierten Standort zur Verfügung stellen wird.

 

Das vorliegende Projekt schlägt vor, die bestehenden Gebäude und Anlagen auf der Südparzelle als Grundstruktur für den zukünftigen Campus stehen zu lassen und auf der aktuellen Bausubstanz aufzubauen. Mit einem neuen, zentral gelegenen 2-geschossigen Neubau, der die bestehenden ober- und unteriridischen Gebäudestrukturen als Gelenk verbindet und eine zentrale Eingangssituation artikuliert, wird die heutige Anlage zu einem zusammenhängenden Komplex funktional zusammengefasst und mittels Ausbildung spezifischer Aussenräume in einen innerstädtischen Campus transformiert.

 

Auf der Nordparzelle wird ab 2040, nach angemessener gemittelter Amortisationszeit des Bestandes, eine Verdichtung in die Tiefe vorgeschlagen, was der gewachsenen Quartierentwicklung in unmittelbarer Nähe entspricht und auf ein steigendes Bedürfnis nach Wohnraum im Grünen zentral in der Stadt reagiert. So können im entwickelten Gebäudekörper, welcher sich mit seiner vier- bis fünfgeschossigen Ausbildung mit Attika an die Nachbarbauten anlehnt, bis zu 93 2.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen angeboten werden.